Tag 6: Montag

Die Rückkehr meiner Geheimwaffe: Moritz  :mrgreen:

Was hätte ich am Samstag wohl anderes berichten können, als dass Tag 5 für den 814 unverändert verstrichen ist. Dass ich Hilfe bekomme, ja. Wollte ich aber nicht berichten. 😉   Moritz hatte mir schon mal sehr effektiv an Bertha geholfen und bot sich an, mir am 814 abermals zu helfen. Wie geil!  😎

Zuerst verglichen wir die Längen der beiden Getriebe, ich rief beim Gelenkwellenservice an und kurz danach saßen wir mit der zu kürzenden Kardanwelle im Auto. 55km fast nur Autobahn, hätte kaum besser sein können. Kreuzgelenk und Zwischenlager wurden keine guten Zustände attestiert. Welle blieb da, erst mal Preis abchecken. Blöderweise hatte ich den hinteren Teil der Welle nicht mit, wäre bestimmt nicht sinnfrei gewesen.

Nach dem Mittagessen gingen wir an den LKW. Zuerst kurze Lagebesprechung bei der Verdauungszigarette. Wir brauchten eine Hubmöglichkeit für den Motor, weil der Motor und das Getriebe zusammen an 3 Stellen gelagert sind, wovon die hintere ausgebaut werden soll. Einen Kettenzug hatte ich schon mal gekauft. Über uns waren dicke H-Träger, aber auch ein paar schmalere. Der Dachspoiler musste runter geklappt werden, damit wir das Fahrerhaus kippen konnten. Holzplatte auf den LKW, Stehleiter drauf, Balkenstück gesägt, dass man hochkant zwischen die Stahlträger einsetzen kann, das aber quer liegend nicht raus fallen kann, Kette um das Balkenstück, Kettenzug eingehängt, geil! Der Haken am Motor befand ich fast genau unter einem der schmalen Träger, den wir nicht für unsere Teilholzlösung nehmen wollten. Kurz vorher hatte ich die Batterie abgeklemmt, musste ich sie wieder anklemmen, um den Motor zu starten, um Druck ins Bremssystem zu pumpen, um die Handbremse lösen zu können, um den 814 passend unter den Kettenzug zu positionieren.

Danach arbeiteten wir uns Teil für Teil Richtung Getriebe durch. Stellen, bei denen ich Probleme befürchtete, klappten absolut reibungslos. Dafür gab es diese „mal schnell“ Momente, wo man an einem einfachen Stecker, einer Auspuffschelle oder einer fest sitzenden und/oder schlecht zugänglichen Schraube gefühlt endlose Zeit verbringt. Doch zum Feierabend war das Getriebe frei gelegt und die Schraube des hinteren Lagers besiegt.

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